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Das Hexenmärchen

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Eines Tages, als sie am nächsten Morgen eines Zauberwettbewerbs von einem Menschendorf gerade zu ihren Häuschen gehen wollten, waren ihre Häuser abgebrannt. Esmeralda fragte die Tiere, wie das Haus abgebrannt sei. Und das ehrlichste Tier, der Hund antwortete: "Es waren die Hexen und Zauberer des Zauberwettbewerbes, die dich hassen, weil sie glauben, das du eingebildet bist, und deshalb nicht an Zauberwettbewerben erscheinst." Saphira fragte ebenfalls einen Hund, was vorgefallen sei. Ihr Hund antwortete dasselbe.

Da kamen Esmeralda und Saphira zusammen wieder und beredeten, wie sie weiterleben sollten, wo sie doch von allen Hexen und Zauberern gehaßt werden. Sie beschlossen dabei, das Zauberland zu verlassen und sich in einen Wald, in der Nähe ihres Lieblingsmenschendorfes niederzulassen. So geschah es auch.

Währenddessen haßten sich die Zauberer und Hexen im Zauberland immer mehr, und jeder versuchte den anderen das Leben zu nehmen. So gab es mit der Zeit immer weniger Zauberer und Hexen, und das Zauberland wurde so immer kleiner. Am Ende gab es im Zauberland nur mehr eine Hexe und einen Zauberer. Anstatt aber viele kleine Hexen- und Zaubererkinder in die Welt zu setzen und das Zauberland so zu erhalten, haßten sich der Zauberer und diese Hexe so sehr, das sie sich gegenseitig umgebracht haben. Damit gab es kein Zauberland mehr.

Alle Zaubereien, der magische Wald, und der magische See im Zauberland, wandelten sich in ganz normale Seen und Wälder um. Und es begannen sich Menschen anzusiedeln.

Saphira und Esmeralda lebten aber fröhlich im Wald in der Nähe eines Menschendorfes. Auch wollten sie bald einen Menschenjüngling heiraten. Verehrer hatten sie schließlich genug. Und so heiratete jedes von ihnen einen sehr schönen und tüchtigen jungen Mann. Nach einigen Jahren bekamen Esmeralda und Saphira je ein Kind. Beide Kinder waren Mädchen, und sie vertrugen sich wie ihre Mütter. Saphira gab ihrer Tochter den Namen Opalis und Esmeralda gab ihrer Tochter den Namen Rubina. Auch wollten beide Töchter genauso wie ihre Mütter einmal große Hexen werden, und genauso viel zaubern können.

Esmeralda und Saphira aber bekamen auch immer mehr Neider mit der Zeit. So kam es das die Ehemänner von Saphira und Esmeralda bei einem Fest ermordet wurden. Das beunruhigte die Hexen so sehr, das sie fürchteten, das die Menschen sie einmal so sehr hassen könnten, wie die Zauberer und Hexen sie einmal gehaßt haben. Und sie fürchteten vor allem ihre Kinder. So beschlossen Esmeralda und Saphira einen Schwur abzulegen. Sie schworen einander, wenn Esmeralda was zustößt, daß Saphira sich um ihr Kind dann kümmert, und wenn Saphira was zustößt, daß Esmeralda sich dann um ihr Kind kümmert. Außerdem wollten beide Hexen nie wieder in die Nähe von Menschen. Saphira verbot ihrer Tochter Opalis in die Nähe eines Menschendorfes zu gehen, und Esmeralda verbot wiederrum ihrer Tochter Rubina in die Nähe eines Menschendorfes zu gehen. Auch beschlossen Esmeralda und Saphira weit weg voneinander zu wohnen. Das haben sie aus dem Grund beschlossen, daß wenn ein Mensch das Haus der einen Hexe findet, das er dann nicht so schnell das andere auch finde. Esmeralda wohnte an einem Ufer eines Sees, in der Nähe von den Bergen des einstigen Zauberwaldes. Saphira wiederrum wohnte am anderen Ende des Sees, das in der Nähe des Waldes vom Menschendorf lag.

So führten Esmeralda und Saphira lange ein glückliches Leben. Sie streiften oft gemeinsam mit ihren Kindern in den Wäldern und Bergen umher und lehrten ihnen das Zaubern und Hexen. Falls sie aus Versehen einen Menschen antrafen machten sie einen weiten Bogen um ihn, und erzählten ihren Kindern, das die Menschen ein blutrünstiges Volk seien, die nur Hexenkinder fressen. Opalis und Rubina hatten dann auch ziemlich Angst von den Menschen bekommen. Und da sie mit ihren 8 Jahren schon mit Tieren sprechen konnten, ritten sie schnell auf dem Rücken von Rehen davon, wenn sie einen Menschen erblickten.

 

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
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Strafgesetzbuch StGB
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